Johanna Mattner
Brücken bauen
16. Januar 2024

Rückenwind für studentische Rennboliden

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„Die talentierten Studentinnen und Studenten unserer Formula-Student-Teams haben hervorragende Arbeit geleistet, und wir konnten zahlreiche Neu- und Weiterentwicklungen mit unserem Entwicklersupport und Bauelementen unterstützen. Im Rahmen des Wettbewerbs entstanden viele innovative Ideen, die wir als Wirtschaft und Gesellschaft in Zukunft brauchen. Im Rahmen des Formula Student Wettbewerbs können wir zudem wertvolle Kontakte zu engagierten Studentinnen und Studenten knüpfen und uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren – eine echte Win-win-Situation.“

Dieses Zitat von Alexander Gerfer, dem CTO der Würth Elektronik eiSos Gruppe, sowie eine bedeutende Großveranstaltung bilden einen stichhaltigen Anlass, um unser langjähriges Engagement zu würdigen. Aktuell haben wir in Kooperation mit der Adolf Würth GmbH & Co. KG den Formula-Student-Germany-Wettbewerb unterstützt, der vom 14. bis zum 20. August 2023 auf dem Hockenheimring stattfand. In diesem Wettbewerb nahmen 100 Teams teil, bestehend aus mehr als 3 000 Studierenden aus verschiedenen Teilen der Welt.

Die Unterstützung einer derartigen Veranstaltung ist ohne Frage lobenswert, jedoch geht unser Engagement weit darüber hinaus. Von den 50 teilnehmenden deutschen Formula-Student-Teams erhielten beeindruckende 33 während ihres gesamten Entwicklungsprozesses tatkräftige Unterstützung durch unsere University Marketing Manager. Diese Unterstützung erstreckte sich nicht nur auf die Bereitstellung von Induktivitäten, Steckverbindern und EMV-Materialien, sondern schloss auch umfassende Schulungen mit ein, die teilweise über viele Jahre hinweg angeboten wurden.

Das abschließende Rennen mag zwar einen zentralen Bestandteil des Wettbewerbs ausmachen, doch im Kern ist die Formula Student in erster Linie ein Konstruktionswettbewerb. Hierbei stehen die Konzeption, Herstellung und wirtschaftliche Präsentation eines Prototyps im Vordergrund. Ursprünglich auf Rennwagen mit Benzinmotor ausgerichtet (Formula Student Combustion – FSC), liegt heute der Fokus insbesondere auf Elektrofahrzeugen (Formula Student Electric – FSE) und autonomem Fahren (Formula Student Driverless – FSD).

Wir unterstützen die Teams in der Regel durch die Bereitstellung von Muster-Bauelementen. Zahlreiche unserer Produkte, darunter MagI³C-Power-Module, LEDs, Transformatoren, Keramik-Chip-Kondensatoren, Kabelschuhe und REDCUBE-Hochstromelemente, finden typischerweise Anwendung in den Rennwagen. Die Teams arbeiten über ein ganzes Jahr auf die Wettbewerbe hin, um dann in ein paar ausschlaggebenden Momenten von ihren Rennwagen Höchstleistungen abzurufen. Da kommt es zu unerwarteten Situationen, Bauteile gehen kaputt, Bestandteile fallen ab. Genau da setzen wir an und helfen den Teams vor Ort mit unserer Expertise, Ersatzteilen, Werkzeugen und einer Lötstation. So konnten wir einigen Teams die Nerven schonen und zum Start verhelfen.

Über das gesamte Jahr hinweg begleiten wir angehende Ingenieure mit einem Angebot an Vorträgen, Workshops und Austauschplattformen, wie beispielsweise ein Gastvortrag zu EMV-Grundlagen oder ein Löt-Workshop. Darüberhinaus stellen wir Laborplätze zur Verfügung.  Unsere Schulungen sind speziell auf die individuellen Informationsbedürfnisse der einzelnen Entwicklerteams zugeschnitten. Die Studierenden nutzen dieses Angebot, um konkrete Ratschläge von unseren Experten zu Designfragen in Bezug auf Leiterplatten und andere Aspekte des Entwicklungsprozesses zu erhalten.

In den Worten von CTO Alexander Gerfer handelt es sich dabei um eine echte Win-Win-Situation. Es ist äußerst motivierend, engagierte Studierende in ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen, während gleichzeitig die Gewissheit besteht, vielversprechende potenzielle Kolleginnen und Kollegen für die Zukunft kennenzulernen sowie potenzielle Kundinnen und Kunden von unseren Produkten zu überzeugen.

Video zur Formula Student.

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