Sven Grenzner
Brücken bauen
19. Dezember 2023

Heißluftballon? Bei einem Elektronikunternehmen?

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Heiße Luft bringt einem Ballon den nötigen Auftrieb, dennoch ist Ballonfahren nichts für Luftikusse. Es braucht viel Teamwork, Kommunikation und Verantwortung, bis man abhebt. Die Belohnung: ein ganz neuer Blickwinkel auf die Welt und ungeahnte Freiheiten. Man muss viel investieren, erobert dann aber eine neue Dimension – Erfahrungen, die ich auch tagtäglich bei Würth Elektronik mache.


Lange vor der Erfindung von Tragflächen, Propeller und Leitwerk eroberten mutige Frauen und Männer den Himmel mit Heißluft- und Gasballons. Damals war das ein ganz großes Abenteuer − und auch ein recht gefährliches. Inzwischen ist die Technik ausgereift: In einer Polyuhrethan-beschichteten Hülle aus reißfestem Nylon wird Luft erwärmt. Dadurch sinkt ihre Dichte, und der Ballon beginnt zu steigen.

Gemeinsam nach oben

Was sich in der Theorie ganz einfach anhört, erfordert in der Praxis viel Erfahrung und Teamwork. Die riesige Hülle muss ausgebreitet und zunächst per Gebläse mit kalter Luft gefüllt werden, bevor man die Gasbrenner zündet. Ballonfahrer müssen früh aufstehen. Da der Auftrieb mit zunehmendem Dichteunterschied der inneren Luft zur Umgebungsluft wächst, hat ein Heißluftballon in der Kühle des Morgens eine größere Tragkraft oder am Abend vor dem Sonnenuntergang.

Frei mit dem Wind

Einmal oben, werden Fahrer und Passagiere mit einem einzigartigen Erlebnis belohnt: geräuschloses Fahren, getrieben vom Wind. Dabei herrscht im Korb nahezu Windstille, da er sich ja mit der Strömung bewegt. Gesteuert wird der Ballon, indem sich durch gezieltes Steigen oder Sinken Winde nutzen lassen, die je nach Höhe verschieden stark und in unterschiedliche Richtungen wehen. Ich bin schon seit etwa 20 Jahren Ballonfahrer, aber die Faszination ist noch dieselbe wie zu Beginn.

Erfolg im Team

Bei Würth Elektronik bin ich vor vier Jahren gestartet und war überrascht, wie viele Parallelen es zwischen dem Ballonfahren und meiner Tätigkeit bei der innovativen Firma gibt. Wer hoch hinaus will, muss zusammenarbeiten, das erlebe ich Tag für Tag im Unternehmen. Teamwork ist der Schlüssel zum Erfolg. Dazu gehören intensive Kommunikation, reibungslose, fehlerfreie Zusammenarbeit, auch mal persönlich zurückstecken, das Vehikel vorbereiten, mit dem dann ein anderer aufsteigt, aufeinander aufpassen, Wertschätzung zeigen, Verantwortung für andere übernehmen.

Freiheit und Leidenschaft

Beim Ballonfahren und im Geschäftsleben gilt: nicht gegen den Wind stemmen, sondern aktuelle Strömungen erkennen und sie geschickt nutzen, um ans Ziel zu gelangen, ohne dass einem der Wind ständig ins Gesicht bläst. Wenn’s mal nicht so klappt, ist beim nächsten Mal bessere Planung und früheres Aufstehen angesagt. Und wenn’s geklappt hat, heißt es, Freiheiten nutzen und genießen. Das ist bei Würth Elektronik genau wie beim Ballonfahren. Man muss viel investieren, bekommt aber auch viel zurück: die Freiheit, seinen Weg zu finen und eine Leidenschaft, die im gesamten Unternehmen zu spüren ist.
Haben Sie jetzt Lust auf eine Ballonfahrt mit mir bekommen? Alles über das außergewöhnliche Flugerlebnis finden Sie auf meiner Homepage.


Für Aufsteiger:
Ballonteam - Sven Grenzner
Sven.Grenzner@we-online.com
+4979429455676

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