Update März 2022 - Aktuelle Herausforderungen in der Lieferkette

Sehr geehrte Kunden,

wir befinden uns weiterhin in Mitten der Corona-Pandemie, die weltweite Auswirkungen nach sich zieht. Hinzu kommt der derzeitige Konflikt in der Ukraine, der in erster Linie humanitär katastrophale Folgen hat. Aber auch wirtschaftlich wirkt sich der Krieg bereits auf verschiedene Bereiche aus. Die Corona-Pandemie hat eine ganze Reihe an Maßnahmen der Regierungen in den betroffenen Ländern zur Folge. Aktuell befinden sich einige Regionen in China wieder im Lockdown, was einen großen Einfluss auf unsere Produktionen sowie die Rohmateriallieferanten hat. Hinzu kommen teils starke Auswirkungen auf die Logistik, wodurch Lieferungen verzögert werden. Die Knappheit von Containern für die Seefracht und eine Überlastung der Häfen besteht durch die hohe Nachfrage weiterhin.

Eine Folge des Krieges in der Ukraine ist unter anderem, dass aktuell der Nickelhandel an der Londoner Metallbörse LME ausgesetzt wurde. Russland ist der drittgrößte Exporteur für Nickel und bereits vor der Auseinandersetzung herrschten Engpässe im Markt. Der Preis für Nickel ist innerhalb weniger Tage um bis zu 400% gestiegen und hat nun zu dem Handelsstopp geführt.

All diese oben aufgeführten Situationen haben unmittelbare Auswirkungen unter anderem auf die Produktionskapazitäten, auf den Transport, die Zollabwicklung und die eigene Versorgung mit Rohstoffen. Im Moment können wir leider nicht abschätzen, wie lange diese Einschränkungen noch anhalten, werden Sie aber selbstverständlich bestmöglich über den weiteren Verlauf und den Einfluss dieses Ausnahmezustandes auf unsere Lieferfähigkeit im Rahmen unserer Geschäftsbeziehung informieren.

Gleichwohl bitten wir bereits an dieser Stelle um Ihr Verständnis, dass wir während dieser aktuellen Ereignisse Höherer Gewalt möglicherweise einige Produkte nicht innerhalb der ursprünglich vereinbarten bzw. der sonst üblichen und von Ihnen erwarteten Frist an Sie liefern können. Aufgrund der Tatsache, dass es sich hier um Ereignisse Höherer Gewalt handelt, müssen wir jegliche pauschale Forderung nach Übernahme von Verzugskosten und -schäden, die auf die oben ausgeführten Ereignisse zurückzuführen sind, zurückweisen.

Wir verfolgen die Situationen in den einzelnen Ländern und sind in engem Austausch mit unseren Produktionen, um für den Fall von schwieriger werdenden Liefersituationen entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können. Sollte sich die Informations- und Beschaffungslage für bestimmte Produkte gravierend ändern, werden wir Sie selbstverständlich schnellstmöglich individuell und produktbezogen darüber informieren.

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