Mit dem eiSos-Spirit und Jugend forscht um die Welt

Ein zweiwöchiger internationaler Praktikumsaufenthalt bei Würth Elektronik in Südostasien – diesen Sonderpreis hatten sich Leon Pohl und Jannis Carstens durch ihre Teilnahme am 49. Bundeswettbewerb von Jugend forscht vom 29. Mai bis 1. Juni 2014 redlich verdient. Ihr Konzept und die Ausarbeitung des „Laser Exposer“ zur Leiterplattenherstellung überzeugten die Jury und Professor Reinhold Würth auf Anhieb.

Schon zwei Monate nach der großen Preisverleihung an der Anne-Sophie-Schule in Künzelsau, ging es für die beiden Gewinner voller Vorfreude und Spannung nach Südostasien. Svenja Schwerdt, Projektmanagerin im Produktmanagement von Würth Elektronik, begleitete die beiden Schüler als Sprach-, Landes- und Kulturführerin auf ihrer Reise. Die erste Station führte die kleine Gruppe direkt in eine der größten Städte der Welt: Shanghai. Mit Shenzhen, Hongkong und Taipei folgten aber nicht weniger spannende Ziele. Und ganz wichtig: Jede dieser Industriemetropolen hat in der Welt der Elektronik eine herausragende Stellung.

Ob auf Führungen durch Produktionsstätten der Würth Elektronik eiSos oder beim Kennenlernen von Land und Leute – einzigartige Momente prägten die Reise der Jungforscher. Die Gruppe erfuhr dabei beispielsweise wie das Wickeln einer Drahtspule funktioniert oder durfte zusehen, wie ein Transformator zusammengesetzt wird. Auch die Erfahrungen, wie eine KFZ-Hupe praktisch jede Verkehrsvorschrift ersetzt oder wie Reiskörner überhaupt mit Stäbchen gegessen werden können, waren sehr spannend. Durchweg aber fiel der starke Kontrast zwischen der traditionellen chinesischen Kultur und den hochmodernen Elementen des heutigen Alltagslebens auf: Die Jungforscher wanderten durch die Menschenmengen in den Innenstädten genauso wie über subtropische Dschungelpfade. Auch wurde das vielfältige chinesische und taiwanesische Essen ganz ohne Furcht probiert.

Charakteristisch für Shanghai und Shenzhen waren dabei der allgegenwärtige Bauboom und die behelfsmäßigen Lösungen für alltägliche Probleme. Noch entwickeln sich erst ausgereifte Stadtplanungen; zwischen baulichen Behelfsmaßnahmen glitzern jedoch die Zeichen der chinesischen Oberschicht, Einkaufszentren, teure Autos, Designerboutiquen. Ganz anders zeigen sich Hongkong und Taipei: in diesen Staaten konnte sich bereits eine Mittelschicht bilden, die hohe Ansprüche an das zivilisierte Miteinander und die Lebensbedingungen in ihrer Umgebung haben. Diese Entwicklungen spürte die Gruppe immer wieder auf ihrer Reise.

Es waren jedoch besonders auch die Menschen und Begegnungen, die diese Reise so bemerkenswert gemacht haben. Ob es nun die Besitzer kleiner Läden waren oder das Servicepersonal in einer Metro-Station, die Mitarbeiter der Würth Elektronik Vertriebsgesellschaften und Produktionen oder einfach Personen, die man auf der Straße getroffen hat. Alle zeigten sich offenherzig, hilfsbereit und gastfreundlich.

Auf diesem Wege sagen Jannis Carstens und Leon Pohl „Herzlichen Dank“ an Würth Elektronik und die AW KG.