In DC/DC-Wandleranwendungen ermöglichen verpresste Induktivitäten aufgrund der Eigenschaften des magnetischen Materials sowohl kompaktere Bauformen als auch ein niedrigeres Profil. Die reduzierten Abmessungen moderner Designs erfordern den Einsatz kleinerer Induktivitäten unter anspruchsvollen elektrischen und thermischen Bedingungen. Mit der Zeit führen diese erhöhten Belastungen jedoch zu einem Anstieg der magnetischen Kernverluste. Der Grund dafür liegt im Abbau des Isoliermaterials zwischen den magnetischen Partikeln.
Würth Elektronik beschreibt diesen Prozess als sogenanntes Perkolationsphänomen. Doch was genau bedeutet Perkolation eigentlich? Welche Folgen hat es? Und vor allem: Wie wirkt sich das Ganze auf die Langzeitperformance eines DC/DC-Wandlers aus?