Effizienz ist das große Versprechen moderner DC/DC-Wandler – doch mit jedem Schaltvorgang kommt auch elektromagnetische Störung ins Spiel. Genau hier beginnt die Herausforderung für Entwickler: Wie lässt sich die hohe Leistungsdichte nutzen, ohne die EMV-Grenzwerte zu verletzen?
In industriellen Anwendungen mit 24 V DC-Bus und mehreren Subsystemen sind nicht-isolierte DC/DC-Power Module wie die MagI³C-Serie von Würth Elektronik unverzichtbar. Doch ihre Schaltfrequenzen erzeugen leitungsgebundene und abgestrahlte Störungen, die gezielt unterdrückt werden müssen. Die Lösung liegt in einem durchdachten Filterdesign.
Diese Appnote führt durch die Grundlagen der Störarten, erklärt den Unterschied zwischen Differenz- und Gleichtaktstörungen und zeigt, wie parasitäre Effekte die Filterwirkung beeinflussen.
Mit praxisnahen Formeln, realen Messdaten und konkreten Bauteilempfehlungen – etwa aus der WE-PD2-Induktivitätsserie und MLCCs – wird ein LC-Tiefpassfilter entwickelt, der bis zu 60 dB Dämpfung erreicht.
Besonders hilfreich: Die Integration des REDEXPERT-Tools zur Bauteilauswahl und Impedanzanalyse.
Das Ergebnis ist ein robustes Filterkonzept, das die Einhaltung der Normen IEC 55032, sicherstellt – und gleichzeitig die Performance des Gesamtsystems erhöht.
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